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Der
Power Rangers Club - reine Abzocke?
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Als
plötzlich viele Fans im Power Rangers Comic Magazin von Ehapa die
Anzeige des "Offiziellen Power Rangers Fan Club" sahen, war
die Begeisterung mit Sicherheit groß. Der Club wurde irgendwann
1996 von der Firma TOLLHAUS gegründet und für die Mitgliedschaft
wurden damals 30 DM - heute ca. 15 Euro - verlangt.
Hat man den Aufnahmeantrag ausgefüllt, das Geld überwiesen oder in Bar mitgeschickt, kam nach ca. einem Monat ein großes Paket an. Darin befand sich: 1 Clubkarte zum Ausschneiden 1 Power Rangers Video "Der grüne Ranger" 1 großes Poster 1 Comic Magazin von Ehapa 5 große Autogrammkarten der Rangers 1 Power Rangers Club Aufkleber und noch ein paar Krimskrams Sachen Die Freude war - so ging es jedenfalls mir - sehr groß. Es wurde zwar das Video "The Making of Power Rangers The Movie" versprochen, aber aus lizenzrechtlichen Gründen war das nicht realisierbar und man bekam stattdessen das Video "Der grüne Ranger". Testweise schrieb ich damals mehrere Briefe mit Power Rangers Fragen und diese wurden kompetent und durchaus richtig beantwortet! Ca. 2 Monate später traf die erste Club Zeitung ein. Die "Power News" Ausgabe 1. Gerade mal vier Seiten stark, konnte man dort Infos über die Rangers und die Fans erfahren. Alle 4 Monate sollte so eine Zeitung erscheinen. Insgesamt sind drei Ausgaben erschienen. In den Ausgaben wurden die "Junior Rangers des Monats" gewählt, es gab ne Briefecke, Outfits, Bericht über Fanartikel und Gewinnspiele. Leider war das Alles etwas ernüchternd und enttäuschend, da die Zeitung ziemlich dünn war und so wirkliche Infos über die Serie waren sehr rar. Der Club stellte auch seine eigenen Fanartikel her, wie z.B. Kaffeetassen oder Kostüme, die sich mit Sicherheit gut verkauften. |
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Das
Anmeldeformular, welches im Comic Magazin von Ehapa abgedruckt war.
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Jedenfalls
konnte sich der Club bis ins Jahr 1997 halten, danach ging er aus unbekannten
Gründen unter.
Schade war es dann eigentlich schon. Immerhin war dies der einzige Club in Deutschland/Österreich/Schweiz und die Mitarbeiter dort kannten sich wirklich mit dem Thema aus und machten sich auch wirklich Mühe. Lag es an den wenigen Clubmitgliedern, an der fehlenden Lizenz oder am Geld? Man weiß es nicht. In den USA gab es natürlich auch einen Power Rangers Club, der aber direkt von einer Partnerfirma von Saban geführt wurde. Der Club erfreute sich großer Beliebtheit, auch wenn man kaum etwas darüber hörte. Mittlerweile ist auch dieser Club mit dem Verkauf der Lizenz an Walt Disney unter gegangen und eine Neueröffnung ist nicht in Aussicht. |
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Die
Power News Club Zeitung.
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